Stille warst Du,
kein Wort von Dir zu viel.
Stille, brüllend laut zuweilen,
Dröhnend in den Ohren,
Wie die Blicke Dein, es gab
Aus deren Wahrheit kein Entkommen.
Wundersam unsere Begegnungen,
Wanderer Du durch Raum und Zeit.
Es ist als gemahnte mich Dein Leben,
An das meinige,
Das eigentlich zu führen ich, versäumt.
Ein echtes Leben, des Himmels Segen,
Überfluß in vielen guten Tagen,
Aber auch geprüft durch tiefes Leid.
Du hast es ausgestanden nun,
Warst Prüfstein uns,
Verwunschen und verwoben,
Des Lebens Wirklichkeit,
Wie keiner sie erträgt.
Verzeih mein Freund, verzeih!
Die vielen tiefen Augenblicke.
Deine fürwahr,
Durchdringend in die Seele schauend mir.
Ein Anderer gar durch deine Augen blickte,
Und ich nur tief im Herzen wußte,
Keine Ausflüchte kann es hier geben.
Wenn Du begegnest mir,
Ich habe lange schon versagt.
Es ist als wüßt mein eigen Leben ich nicht zu schützen,
Wie auch deins,
Als müsst ich gehen lassen dich,
Wie schon so oft im Leben,
Da Du mein Herz berührest,
Mich deine Blicke trafen.
Verzeih mein Freund, verzeih!
Und finde endlich Ruh.
Auf unser Wiedersehen in Freude
Der Augenblick – der Deine –
Darin erneut mir in die Seele schaust.